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Zahnarzt Jochen Gunkel
Praxis für Zahnheilkunde und Craniomandibuläre Orthopädie



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Unsere Praxis
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Craniomandibuläre Orthopädie
Leistung steigernde Sportschienen
Akupunktur und Hypnose

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Craniomandibuläre Orthopädie
beschäftigt sich im weitesten Sinne mit dem Einfluss der Zahnstellung auf die Gesundheit des Menschen.
Die gestörte Funktion zwischen Kopf (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) mit all ihren schädigenden Auswirkungen auf andere Bereiche des menschlichen Körpers nennt man craniomandibuläre Dysfunktion (CMD).

Das Hauptaugenmerk der Therapie liegt auf der Beseitigung chronischer Schmerzen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Beschwerden wie Schwindel, Tinnitus, Erkrankungen des Kiefergelenks, der Zähne und der Kaumuskulatur.

Die Kaumuskulatur bewegt den Unterkiefer (Mandibula) und ist so „programmiert“, dass die Zähne des Ober- und Unterkiefers punktgenau zueinander geführt werden. Wenn die Zähne also schief stehen oder der ganze Biss beispielsweise zu niedrig ist, kann es passieren, dass die Kaumuskulatur auch schiefe und besonders anstrengende Bewegungen ausführen muss, um das angestrebte Ziel so gut wie möglich zu erreichen. Das kann auf Dauer zu vielfältigen Beschwerden führen.

Der gewohnheitsmäßige Biss erfordert eine bestimmte Kopfhaltung. Die Kaumuskeln müssen ihre Aktionen unmittelbar mit der Nacken- und Halsmuskulatur abstimmen und letztendlich bestehen Verbindungen in alle Körperregionen nicht nur über Muskeln und sogenannte Muskelketten, sondern über Knochen und Bindegewebe u.v.a.m. Es war auch noch nie ein Geheimnis, dass von Kopf bis Fuß alles miteinander verbunden ist..
Erfahrene Therapeuten wissen seit langem, dass ein Beckenschiefstand oder eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule erheblichen Einfluss auf die Kopf- und Kieferhaltung haben.

Der gewohnheitsmäßige Biss, ob er nach kieferorthopädischer Behandlung oder nach Eingliederung von Zahnersatz oder ganz ohne zahnärztliche Mitwirkung entstanden ist, spielt in unserem Körper eine wichtige Rolle: Er wirkt wie eine Adjustierung.
Im Kausystem wird Hartgewebe (die Zähne) mit sehr geringen Toleranzen gefügt, so dass die anderen Gewebe des Bewegungs- und Stützapparates sich anpassen müssen.
Die Kopfhaltung, die Beckenstellung u.v.a.m. sind so eng mit dem gewohnheitsmäßigen Biss verbunden, dass es keinen Sinn macht, die Bissstellung zu korrigieren, ohne den gesamten Körper mit zu behandeln. Umgekehrt ist beispielsweise bei andauernden Beschwerden in der Nacken- und Halsmuskulatur, dem unteren Rücken oder dem Beckengürtel, die durch verschiedene physiotherapeutische Behandlungen nicht zu beseitigen sind, immer an den schädlichen Einfluss des gewohnheitsmäßigen Bisses zu denken.
Im Zentrum der Craniomandibulären Orthopädie steht die ganzheitliche Therapie der CMD. Ein zentraler Baustein der Therapie ist die Beseitigung der Fehlstellung des Unterkiefers durch Entspannung der Kaumuskulatur, bevor der neue gesunde Biss bestimmt wird. Hierin liegt der gravierende Unterschied zu allen anderen Behandlungen dieser Art.

Das Video "Was ist CMD?" starten.