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Zahnarzt Jochen Gunkel
Praxis für Zahnheilkunde und Craniomandibuläre Orthopädie



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Funktionstherapie - 2. Pahase: Die Behandlung nach der Schienentherapie

Wenn ein CMD- Patient mit unserer „Schienentherapie“ beschwerdefrei geworden ist und nun die Schiene nicht mehr tragen will, aber auf die neue gesunde Bissstellung nicht verzichten kann, weil sonst die alten Beschwerden wieder spürbar werden, ist eine besondere Vorgehensweise notwendig.

Diese Behandlung verfolgt das Ziel, die Zähne in ihrer Größe, Form und Stellung im Zahnsystem so anzupassen, dass sie die gleiche Bissstellung bewirken, die zuvor durch die Schiene erreicht worden ist.

Diese Behandlung ist sehr komplex und muss deshalb umfangreich geplant und besprochen werden. Dabei gilt der Grundsatz: Gesunde Zahnsubstanz möglichst erhalten!

Somit wird man bei substantiell gesunden Zähnen die Anpassung durch eine kieferorthopädische Behandlung anstreben oder neue Kauflächen auf die Zähne aufkleben, ohne vorher gesunde Zahnsubstanz abzuschleifen.
Sollte schon erneuerungsbedürftiger Zahnersatz vorhanden sein, muss dieser entfernt und der neue Zahnersatz in der neuen gesunden Bissstellung gestaltet und eingesetzt werden.

Unabhängig vom Zustand der vorhandenen Zähne und der Größe der auszugleichenden Differenz ist es immer ratsam, die herausnehmbare Schiene vorerst durch einen provisorischen Zahnersatz zu ersetzen. Das heißt, bei gesunden Zähnen werden Kauflächen aus Kunststoff aufgeklebt, ohne vorher Zahnsubstanz abzuschleifen und bei Zähnen, die schon große Füllungen oder alte Kronen haben, werden neue Kronen aus Kunststoff eingesetzt. Wie auch immer – die Vorgehensweise kann sehr variabel sein – die eingesetzten neuen Kauflächen oder Kronen aus Kunststoff sollen genau die gleiche gesunde Bissstellung erzeugen, wie die Schiene das zuvor getan hat.
Der Unterschied zwischen der Schiene und den neuen Kauflächen oder Kronen aus Kunststoff besteht darin, dass man sie nicht mehr herausnehmen kann. Diese sogenannten Langzeitprovisorien simulieren die Funktionsweise des neuen gesunden Bisses in allen Lebenslagen und sind somit der ultimativen Test für das angestrebte Therapieergebnis.
Außerdem können im Falle von Beschwerden oder „Unbequemlichkeiten“ wiederum Veränderungen an den Kauflächen vorgenommen werden. Es kann sogar der gesamte Biss korrigiert werden, ohne dass diese Kunststoffkauflächen oder Kronen entfernt werden müssen.

Erst wenn sich erwiesen hat, dass diese langzeitprovisorische Versorgung über einen langen Zeitraum optimal möglichst beschwerdefrei funktioniert, kann die abschließende Behandlung erfolgen, wie oben beschrieben.








Gewohnheitsmäßiger Biss,
der Symptome verursacht hat





Kieferstellung nach Muskelentspannung: Gesunder Biss. Fehlende Zahnkontakte werden vorerst mit einer myozentrischen Schiene ausgeglichen.